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Die nahe Vergangenheit Kambodschas

Kambodscha zählt zu den ärmsten Ländern der Welt.

 

Während der Herrschaft der Roten Khmer (1975 bis 1979) wurden Schulen geschlossen und Krankenhäuser aufgelöst. Das Geld als Zahlungsmittel wurde abgeschafft. Viele Menschen der intellektuellen Schicht oder vereinfacht gesagt, jeder der des Lesens und Schreibens mächtig war bzw. danach aussah, wurde getötet. Oder sie mussten auf den Reisfeldern arbeiten, wo viele verhungerten oder an Schwäche und Krankheiten starben.

Häufig wurden auch ganze Familien auseinandergerissen.

In diesen vier Jahren der Schreckensherrschaft starben ca. 2 Millionen Kambodschaner.

 

In Kambodscha gibt es ungefähr 300 „Killing Fields“, wo Massenmorde stattfanden und die Leichen verscharrt wurden.

Choeung Ek“ ist mit ca. 20.000 Leichen das Größte, liegt nahe der Hauptstadt Phnom Penh und kann besichtigt werden.

Hierher wurden die Menschen gebracht, welche vorher im Foltergefängnis

Tuol Sleng“ inhaftiert waren. Bis dahin war in diesen Gebäuden ein Gymnasium untergebracht.

Um Munition zu sparen, wurden die Todgeweihten mit Eisenstangen oder Äxten erschlagen. Auch die gezackten Stiele der Palmblätter waren ausgezeichnete Tötungsinstrumente.

Noch grausamer: Kinder wurden gegen Bäume geschlagen, bis sie tot waren.

In der Regenzeit tauchen auch heute immer noch Kleidung und Knochenreste in dem aufgeweichten Boden auf.

 

Der anschließende Bürgerkrieg dauerte dann noch bis in die 1990er Jahre.

 

Aus der Zeit des Vietnam- und später des Bürgerkriegs existieren noch unzählige Landminen. Wenn auch schon viel zur Vernichtung der Minen getan wurde, so befinden sich doch auf den Reisfeldern noch immer jede Menge dieser heimtückischen Waffen bzw. werden in der Regenzeit aus anderen Gebieten angeschwemmt.

Kinder verlieren dadurch ihre Eltern, werden selber verletzt oder gar getötet.

Es gibt kaum eine Familie, die während dieser schweren Zeiten nicht Familienangehörige verloren hat. Die Königsfamilie verlor ebenfalls zwei Kinder. Als Folge dieser „Ausrottung“ aller „Intellektuellen“ gibt es bis heute noch viele Analphabeten.

 

Deshalb sind eine gute Schulbildung und das Erlernen von Fremdsprachen auch eine große Notwendigkeit!

Kambodscha, das Urlaubsland

Kambodscha hat auch seine schönen Seiten.

Zu bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählt sicherlich Angkor Wat. Die Tempelanlage ist die Größte, die jemals in Kambodscha gebaut wurde und deren Bau bis in das 12. Jahrhundert zurück reicht. Über den Hintergrund und die genaue Bedeutung der Anlage wird bis heute gerätselt.

Ein Besuch der Tempelanlage ist in jedem Fall zu empfehlen.

Für einen Besuch empfiehlt sich der frühe Morgen um der Mittagshitze zu entgehen. Duch die Größe der Anlage empfehlen wir die Besichtigungen auf mehrere Tage zu verteilen.

(Es gibt 1- und 3-Tagespässe, Stand 10.2018)

 

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